Update 27.04.2026: Die Lesung wird auf das kommende Winterhalbjahr verschoben.

 

„Kommt, ihr Menschen, die Wunder zu schauen, die man bei solchen Studien in der Natur entdeckt“, schrieb Leonardo da Vinci vor mehr als 500 Jahren. Zwar sind seine Naturstudien weit weniger bekannt geworden als seine künstlerischen Werke, aber er hat sie durchaus in der Malerei verarbeitet. Von früher Jugend bis ins Alter ist Leonardos Leben von Wissensdurst geprägt. Aufzeichnungen und Tagebücher zeigen die Vielfalt und Tiefe seiner Naturbeobachtungen, während er ein Wanderleben zwischen Mailand, Florenz und Rom führte, bis er zuletzt nach Frankreich übersiedelte.

Der biografische Roman „Selten kehre ich zurück“ zeichnet das Leben des Künstlers und Forschers anhand seiner Werke, Studien und Notizen nach. Die ausgeprägte Liebe zur Natur, deren Schönheit Leonardo in Worten und Bildern beschreibt, findet dabei besondere Beachtung. Zur Sprache kommt auch, dass er durch seine Forschungen und Kenntnisse oftmals in Widerspruch zu den Lehren der Kirche geraten ist. Seine Studien der Anatomie wurden ihm schließlich vom Papst untersagt, doch Schlimmeres blieb ihm erspart. Er hatte das Glück, trotz kirchlicher Macht in der vergleichsweise toleranten Epoche der Renaissance zu leben.

Wir laden Sie ein, auch die unbekannten Seiten eines berühmten Künstlers kennenzulernen.

Autorin:

Sigrid Ladwig Journalistin, Umweltpädagogin

Termin: 08.05.2026, 20:00 Uhr

im Haus der Artenvielfalt (Erfurter Str. 7, 67433 Neustadt /Weinstraße)

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, deshalb bitten wir um Voranmeldung per E-Mail an kontakt@gvn-Stiftung.de .

Download:   Flyer Vortrag

Siehe auch den Kalender-Eintrag im Menu Veranstaltungen.

Rückblick und Ausblick (ein Werkstattbericht)

Durch klimatische Veränderungen verschlechtert sich in unserer Region die Situation von Lebensräumen, die in besonderer Weise vom Wasser abhängig sind. Im Geinsheimer Teil des NSG Lochbusch-Königswiesen und seinem weiteren Umfeld wurde ein Bündel von Maßnahmen umgesetzt, die der Austrocknungstendenz erfolgreich entgegen treten.

Hoch aufgelöste 3D-Laserscankarten zeigen beim Blick auf den Speyerbach-Schwemmfächer ein faszinierendes und komplexes Bild von oft kilometerlangen Flutrinnen, fossilen Bachschlingen, eiszeitlichen Ausblaswannen, diese ehemals oft mit Erlenbruch- oder Erlensumpfwald geprägt. Was fehlt, ist das Wasser als ehemals prägendes Element.

Angeregt durch das in Bearbeitung befindliche Niedrigwasserbewirtschaftungskonzept der SGD Süd (OWB/GZV) könnte es jedoch zu einer gewässerökologischen Wiederbelebung des Schwemmfächers kommen. Anhand von umgesetzten Maßnahmen aus den letzten Monaten kann belegt werden, dass die derzeit noch ausgetrocknete “Schwammlandschaft” des Speyerbach-Schwemmfächers hydrologisch und naturschutzfachlich vielleicht doch noch eine vielfältige Zukunft erleben könnte!

Referent: Martin Grund, Dipl.-Ing. Landespflege (FH)

Termin: Freitag, 17.4.2026, 19:00 Uhr

im Haus der Artenvielfalt (Erfurter Str. 7, 67433 Neustadt /Weinstraße)

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, deshalb bitten wir um Voranmeldung per E-Mail an kontakt@gvn-Stiftung.de .
Bei Bedarf ist eine Online-Teilnahme möglich.

Download:   Flyer Vortrag

Siehe auch den Kalender-Eintrag im Menu Veranstaltungen.

Nur wer die Natur kennt und liebt, wird sie schützen. Auch wenn Heinz Sielmann diesen Satz vor vielen Jahren sagte, ist er dennoch heute aktueller denn je. Artenkenntnis und das Wissen um die Lebensweise und Ansprüche an den Lebensraum von Arten sind eine wichtige Voraussetzung für das Erkennen von Bedrohungen und Schutzmaßnahmen für Organismen – ein Thema, das der POLLICHIA als Verein für Naturschutz besonders am Herzen liegt. Aber – Artenschutz braucht Artenwissen – auch diesem Ziel hat sich die POLLICHIA durch ihre Tätigkeit im Bereich der Umweltbildung verschrieben.

Um entsprechend unserer Satzungsziele gezielt auch junge Menschen zu fördern, stellt die Stiftung Mittel zur Verfügung um die Kosten für Auszubildende möglichst gering zu halten.

Informationen zu den ArtenKennerSeminaren finden Sie hier.